Freunde von Sabeel Deutschland e.V.
Veranstaltungen
„Hoffnung macht kreativ“ Dr. SUMAYA FARHAT-NASER berichtet über die aktuelle Situation in Palästina, ihre Friedensarbeit & Entwicklungsprojekte mit Jugendlichen & Frauen Do. 08.Nov.2018 19:00 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Wiesenstr. 10 Remshalden-Grunbach Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Grunbach und „Treffpunkt Gebet“/CVJM-Grunbach Die palästinensische Christin, Dr. Sumaya Farhat-Naser, lebt in Birzeit / Palästina. Als Schülerin besuchte sie die Internatsschule „Talitha Kumi“ in Beit Jala, studierte in Hamburg Biologie und lehrte viele Jahre als Professorin an der palästinensischen Universität Birzeit. Sumaya Farhat-Naser engagiert sich seit Jahrzehnten als Friedenspädagogin in unterschiedlichen Projekten, besonders mit Frauen & Jugendlichen. Die vielfach international ausgezeichnete Autorin ist Mitbegründerin & Mitglied mehrerer Organisationen und erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den „Bruno Kreisky Preis“ / „Mount Zion Award“ / „Augsburger Friedenspreis“ / „Bremer Solidaritätspreis“ / „Amos-Preis“ / „Evangelischen Buchpreis“ und einige mehr.
Frauen in Gaza Informationen und Gespräche Montag, 19. November 2018 Haus der Katholischen Kirche Königstr. 7, Stuttgart MO 19.11.2018, 19:00 – 21:00 Uhr Eintritt frei. Spenden erbeten Die zwei Millionen Bewohner in Gaza leiden seit Jahren unter einer umfassenden Blockade durch Israel und dadurch unter unerträglichen Lebensbedingungen. Frauen dort leiden zusätzlichan familiärer Gewalt und Diskriminierung - sie wollen jedoch nicht als Opfer wahrgenommen werden, sondern als menschliche Wesen, die für Würde und Selbstbestimmung kämpfen. Im Gespräch informieren und diskutieren: - Fidaa Zaanin, die in Berlin lebt, stammt aus Beit Hanoun, Gaza. Als Feministin und Menschenrechtsaktivistin arbeitet sie seit 2007 auch für UN-Organisationen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. - Salwa Duaibis lebt und arbeitet in Ramallah, Palästina. Als Soziologin und Psychotherapeutin ist sie prominentes Mitglied von Military Court Watch. Ihr besonderes Thema ist die permanente Unsicherheit als Lebensgefühl palästinensischer Frauen. - Suraya Hoffmann war Krankenschwester in Köln. Im „Café Palestine Colonia“ zeigt sie vor allem kulturelle Komponenten im Behauptungswillen der Palästinenser. Das Gespräch leitet Annette Groth, Menschenrechtsaktivistin und Buchautorin. Übersetzung aus dem Englischen bei Bedarf. Organisation: FrauenWegeNahost Bonn, Café Palestine Colonia, Partnerschaftsverein Köln-Bethlehem
„Arabische Juden – wie kamen sie nach Israel und unter welchen Bedingungen leben sie heute“ Iris Hefets Samstag. 8. Dezember 2018 Haus der Katholischen Kirche Königstr. 7, Stuttgart SA 8.12.2018, 18:00 - 20:00 Uhr Im heutigen Israel leben Orthodoxe Juden, Ultraorthodoxe Juden, Chassidisim, Liberale Juden, Bucharische Juden, Tzabar und Mizrachim die „Arabischen Juden. Der Begriff »Mizrachim« (hebr. für »Die Östlichen«), eine Schöpfung der israelischen Gesellschaft, fasst in Abgrenzung zu den »europäischen« Aschkenasim alle Juden zusammen, deren Vorfahren aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Nordafrika stammen. Dabei wird der Begriff auf maghrebinische Juden ebenso wie auf persische, jemenitische und irakische ebenso angewendet. Doch wodurch und wie sind sie nach Israel gekommen? Welche Geschichte haben sie und wie leben die 2,8 Millionen Mizrachim heute im Staat Israel? Iris Hefets wuchs in Israel auf und studierte Biologie. 2002 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Berlin, studierte Psychologie und ist heute Psychoanalytikerin. Seit 2015 ist sie Vorsitzende der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, pax christi Rottenburg-Stuttgart (Nahost-AG), Freunde von Sabeel, Förderverein Bethlehem-Akademie Dar al-Kalima, Pro Ökumene, Ohne Rüstung leben