Freunde von Sabeel Deutschland e.V.
Veranstaltungen
Weltweite ökumenische Woche für Frieden in Palästina und Israel 16. - 23. September 2018 Während dieser Woche, die auch den Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September beinhaltet, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige durch den Ökumenischen Rat der Kirchen aufgerufen, durch Gottesdienste, Aufklärungsveranstaltungen und solidarische Aktionen für Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser gemeinsam Zeugnis abzulegen. Die Nakba                                                                  Ausstellung zur Situation der Palästinenser                                                                                         Montag - Samstag 17.-22.09.2018 täglich 9:00-19:00 Uhr                                                           Austauschmöglichkeit täglich 10:00 - 13:00 & 14:00 - 17:00 Uhr                  Eröffnung: Montag 17.09.2018 19:00 Uhr In diesem Jahr feiert Israel den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung. Vielen Israelis gilt 1948 als Wiedergeburt eines jüdischen Staates nach zweitausendjährigem Exil und nach jahrhundertelanger Verfolgung. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben die Ereignisse um 1948 zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Zudem fehlt weithin eine Perspektive auf eine nationale Selbstbestimmung. Die Ausstellung dokumentiert Flucht und Vertreibung von Palästinenserinnen und Palästinensern. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird die Neuauflage der Arbeitshilfe zum Kairos Palästina Dokument der ACK Baden- Württemberg vorgestellt.                                                                Gaza Surf Club   Filmvorführung und Gespräch  Dienstag 18.09.2018 19.00 - 21:00 Uhr Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei Eine junge Generation, die in Gaza gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus. Ihre Art des Protests: Surfen. Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich die Surfer ein kleines Stück Freiheit, zwischen dem Strand und der von den Israelis kontrollierten Sechs-Meilen-Grenze. Freiheit, die ihnen keiner nehmen kann. Der Film zeigt die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen in Gaza, wo die die ältere Generation jegliche Hoffnung aufgegeben hat. Kath. Bildungswerk Stuttgart, Königstraße 7, 70173 Stuttgart 07 11/70 50 600 | info@kbw-stuttgart.de Veranstalter: Download Progamm: Flyer Krise der Dialogfähigkeit "Shrinking space" im Israel-Palästina-Konflikt - Zunehmende Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume Aufbruch zu einem konstruktiven Miteinander Die zivilgesellschaftlichen Friedensgruppen finden kaum noch Räume für Veranstaltungen und Diskussionen zu dem Israel-Palästina-Konflikt. Viele Angebote müssen deshalb abgesagt werden. Dabei bedarf die Komplexität der Situation im Nahen Osten mehr Analysen, Diskussionen und Begegnungen. Die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Konflikt ist in Europa in eine Krise der Dialogfähigkeit geraten. Fast jede kritische Äußerung im Rahmen des Demokratie undMenschenrechtsdiskurses wird massiv gestört und durch unterschiedliche Vorwürfe insbesondere dem des Antisemitismus blockiert. Die Folge: Die zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume werden zunehmend eingeschränkt. „Shrinking space“ lässt sich zum einen bei der Einschränkung fundamentaler Rechte wie der Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsäußerungsfreiheit beobachten. Zum anderen werden Aktivist_innen, Menschenrechtler_innen und NRO, die für Regierungen unbequem sind, in ihrer Arbeit behindert und mit Drohungen und Diffamierungskampagnen  eingeschüchtert. Der Menschenrechtsdiskurs und die kritische Auseinandersetzung mit der Situation in der Region sind notwendig. Hierfür braucht es geschützte Räume und Begegnungsmöglichkeiten. Diese werden jedoch in vielen Fällen verweigert und gestört. Die Einschränkung der Zivilgesellschaft stellt eine weltweite Tendenz dar, in einigen Fällen spricht man sogar schon von „Closing Spaces“. Welche Strategien führen zu einem konstruktiven Dialog? Welchen konkreten Beitrag können wir selbst dazu leisten?                                                    Tagung Evangelische Akademie Bad Boll                                                                                       Freitag - Sonntag 21. - 23.09.2018 60,00€ (ohne Ü/Verpflegung                        Information & Anmeldung: https://www.ev-akademieboll.de/tagung/430118.html Mitveranstalter:    Download Programm Flyer mit Anmeldung Vortrag von Daoud Nassar Evangelischer Christ, Leiter eines Friedensprojektes und Weinbauer in Bethlehem am Sonntag, 16. September 2018 um 11:15 Uhr in der Johanneskirche in Leutenbach, Theodor-Heuss-Str. 32 ein. Im Nahen Osten, konkret in Palästina ganz in der Nähe von Bethlehem, gibt es ein außergewöhnliches Projekt: das Projekt „Tent of Nations“ oder „Nassars Weinberg“. Unter dem Motto „Wir weigern uns Feinde zu sein“ betreibt Daoud Nassar auf dem Grundstück seiner Großeltern ein privates Friedensprojekt. Das Grundstück, auf dem internationale Sommerlager, Feriencamps für palästinensische Kinder, Friedenscamps und Seminare zum gewaltlosen Widerstand stattfinden, liegt im sogenannten C-Gebiet nach den Oslo-Vereinbarungen. Das bedeutet, dass die Familie keinerlei Baugenehmigung von den israelischen Behörden bekommt, während rings um das Grundstück – also mitten im palästinensischen Gebiet - israelische Siedlungen wachsen. Das, was Daoud Nassar immer wieder aufstellen kann, ist ein Zelt – deshalb Tent of Nations. Eintritt wird keiner erhoben – über Spenden zur Deckung der Unkosten freuen wir uns. Veranstalter: Ökumenische Bücherei Evangelische Kirche Jerusalemsverein       Leutenbach Leutenbach Berliner Missionswerk
„Hoffnung macht kreativ“ Dr. SUMAYA FARHAT-NASER berichtet über die aktuelle Situation in Palästina, ihre Friedensarbeit & Entwicklungsprojekte mit Jugendlichen & Frauen Do. 08.Nov.2018   19:00 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Wiesenstr. 10 Remshalden-Grunbach Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Grunbach und „Treffpunkt Gebet“/CVJM-Grunbach Die palästinensische Christin, Dr. Sumaya Farhat-Naser, lebt in Birzeit / Palästina. Als Schülerin besuchte sie die Internatsschule „Talitha Kumi“ in Beit Jala, studierte in Hamburg Biologie und lehrte viele Jahre als Professorin an der palästinensischen Universität Birzeit. Sumaya Farhat-Naser engagiert sich seit Jahrzehnten als Friedenspädagogin in unterschiedlichen Projekten, besonders mit Frauen & Jugendlichen. Die vielfach international ausgezeichnete Autorin ist Mitbegründerin & Mitglied mehrerer Organisationen und erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den „Bruno Kreisky Preis“ / „Mount Zion Award“ / „Augsburger Friedenspreis“ / „Bremer Solidaritätspreis“ / „Amos-Preis“ / „Evangelischen Buchpreis“ und einige mehr.