Freunde von Sabeel Deutschland e.V.
Frieden durch Gerechtigkeit in Palästina und Israel
Wir unterstützen die Arbeit von Sabeel, eine von palästinensischen Christen im „Heiligen Land“ gegründete ökumenische Bewegung für eine palästinensische Befreiungstheologie die den Glauben und das Leben stärkt. Wir teilen den Auftrag von Sabeel, die Stimme der palästinensischen Christen zu verstärken, mit den Friedensstiftern aller Religionen zusammen zu arbeiten, die für die Unterdrückten einstehen und einen gerechten Frieden in Palästina und Israel fördern. Wir wenden uns gegen jede Verzerrung der Bibel und Theologien, die zu Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie führen und zu einer Legitimation einer „Landnahme“ der „Sünde der Besatzung“. Wir missbilligen alle Gewalttätigkeiten, ob begangen von Staaten, Personen, oder Gruppen. Wir organisieren Veranstaltungen und gewaltlose Kampagnen die Gerechtigkeit und Frieden, sowohl für Palästinenser, als auch Israelis fördern.
Worte für jeden Tag
für Dich und ein Geschenk
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Kirche
„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden, den Menschen seines Wohlgefallens“ Lukas 2,14 „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade allen Menschen“ Titus 2,11
Völkerrecht und Menschenrechte einhalten „Alle Menschen sind nach dem Bild Gottes geschaffen, gleichberechtigt und unendlich kostbar vor Gott und uns. Jesus Christus hat uns durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung miteinander verbunden, so dass das, was einen betrifft, uns alle betrifft“. ÖRK Erklärung 2018
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Veranstaltungen
Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen zu den Bedrohungen für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina und die christliche Präsenz im Heiligen Land Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen hat auf seiner Tagung vom 15. bis 18. Juni 2022 in Genf, Schweiz, mit großer Beunruhigung festgestellt, dass die jüngsten Ereignisse in Israel und Palästina die immer größer werdenden Hürden für einen gerechten Frieden in der Region und die zunehmenden Bedrohungen für die christliche Präsenz im Land der Geburt, des Wirkens, des Todes und der Auferstehung Christi hervorgehoben haben. Dazu hat der Zentralausschuss folgendes beschlossen: Er bringt seine aufrichtige Solidarität mit den Mitgliedskirchen und Christinnen und Christen in der Region zum Ausdruck, die durch ihr Leben und Wirken den christlichen Glauben und das christliche Zeugnis im Heiligen Land bewahren und lebendig halten. Er ruft alle Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner, die Angehörigen der jüdischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen und alle Menschen guten Willens auf, die ÖRK- Mitgliedskirchen und christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land zu unterstützen, weil sie ein unverzichtbarer Bestandteil des vielfältigen multireligiösen und multikulturellen Wesens der Gesellschaft in der Region sind, zu der auch die christliche Präsenz in der Region zählt. Er begrüßt, dass der ÖRK auch weiterhin die Beziehungen zum Internationalen Jüdischen Komitee für interreligiöse Konsultationen (IJCIC) und zum Jüdischen Weltkongress pflegt und dass dadurch Gelegenheiten für Austausch und Dialog zu diesen Themen möglich gemacht werden. Er ruft die Regierung Israels und die israelischen Behörden auf, sicherzustellen, dass alle Menschen, die in ihrem Zuständigkeitsbereich leben, die gleichen Rechte haben, und sicherzustellen, dass zur Rechenschaft gezogen wird, wer Palästinenserinnen und Palästinenser, ihre heiligen Orte und Kirchen, christliche Gemeinschaften, muslimische oder andere Bevölkerungsgruppen angreift oder verletzt, sowie einen freien Zugang zu allen Gotteshäusern und heiligen Orten sicherzustellen. Er ruft alle Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft und alle ÖRK- Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner auf, sich für geltendes Völkerrecht stark zu machen und gegen die drohenden Zwangsräumungen in Masafer Yatta und die angedrohte Vertreibung von palästinensischen Gemeinwesen in den besetzten Gebieten die Stimme zu erheben. Er bedauert zutiefst, dass dem langjährigen Engagement für und Wunsch nach einer gerechten Zwei-Staaten-Lösung im Einklang mit internationalen Resolutionen und dem etablierten ÖRK-Grundsatz viele scheinbar unüberwindbare Hürden in den Weg gelegt worden sind. Er bekräftigt die regelmäßige Forderung des ÖRK, die Besatzung zu beenden und gleiche Rechte für alle Menschen in der Region zu gewährleisten.
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zur Petition 2022: Israel/Palästina: Menschen- und Völkerrecht für alle! Die Bundesregierung muss endlich etwas tun
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Kein Handel mit Siedlungen